Татьяна Кадникова
КАК ЛЯГУШКА ПРЫГАТЬ НАУЧИЛАСЬ
Прежде лягушки не прыгали вовсе, а на четырех лапах ходили, как кошки, пока эта история не приключилась.
Пошла лягушка поздним вечером на пруд купаться. Было у нее настроение отличное, она даже песенку пела: «Ква-а-а! Ква-а-а!» Хотелось ей самой первой в воду войти, пока остальные ее не замутили. Дошла до пруда, воду лапкой потрогала: теплая.
– А это, что такое? – вытаращила она глаза, лунному отражению в воде удивляясь. Подумала: желтая лягушка первой пришла.
– Эй! Ты играть со мной будешь? – спросила и лапкой луну потрогала. Тишина в ответ, только рябь по воде пробежала. Ей показалось, однако, что кивнула золотая лягушка.
Плюхнулась тогда наша купальщица в воду, а другая лягушка отскочила. Стали они в догонялки играть: желтая и зеленая. Всю рыбу в пруду распугали. А жители деревенские подумали: «Лягушки раскричались – к ненастью».
Наплававшись вдоволь, вылезла зеленая лягушка на берег и домой отправилась. Еще веселее песню затянула: «Ква-а-а-а! Ква-а-а-а!» На дорожку вышла, камыши раздвинула, на небо глянула – а золотая лягушка уже там!
– Ну ты придумала, подружка! – сказала завистливо лягушка, глядя на луну. – Как тебе удалось туда забраться?
Вскарабкалась она на камень, мхом заросший. Подпрыгнула как можно выше. И на дорожку шлепнулась.
– Не везет! – и она снова на камень забралась. Раз сто прыгнула. Умаялась, лапы и спина заболели. Похромала она домой, да никак не успокоится.
Желтая лягушка смеется в небе, а зеленая всю дорогу прыгает и прыгает как заводная. С тех пор и не может остановиться. Так когда-нибудь до неба и допрыгнет

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Tatjana Kadnikowa
Wie der Frosch das Springen lernte
Früher hüpften die Frösche überhaupt nicht, sondern bewegten sich auf vier Pfoten, wie die Katzen, bevor diese Geschichte nicht alles änderte.
An einem späten Abend ging ein Frosch zu einem Teich baden. Er war gut gelaunt und sang ein Lied:“Qua-a-a! Qua-qua!“ Er wollte als erster ins Wasser springen, bevor es nicht von den anderen trüb gemacht wurde. Er blieb am Rande des Teiches stehen und probierte mit einer Pfote das Wasser: Es war warm.
„Was ist denn das?“ Seine Glupschaugen wurden noch runder, als er seine Spiegelung im Wasser sah. Er dachte: ‘Dieser gelbe Frosch ist schneller als ich gewesen und früher ins Wasser gestiegen.‘
„Hej, du da! Willst du mit mir spielen?“ fragte der Frosch und berührte mit der Pfote den Mond im Wasser. Es blieb still und nur kleine Wellen bewegten sich wellenartig übers Wasser. Doch kam es dem Frosch vor, dass der goldene Frosch nickte.
Der Badefrosch plumpste ins Wasser und der andere sprang zur Seite. Sie versuchten einander zu fangen - der gelbe und der grüne Frosch. Alle Fische hatten sie verjagt. Und die Dorfbewohner dachten: „Wenn die Frosche laut quaken, gibt es Regenwetter.“
Als der grüne Frosch genug vom Schwimmen hatte, kroch er ans Ufer und begab sich nach Hause. Er sang noch freudiger sein Liedchen: „Qua-a-a! Qua-qua-a-a!“ Er schob den Schilf auseinander, fand den Pfad zu seinem Haus und schaute nach oben – der goldene Frosch war schon auf den Himmel gehüpft!
„Was dir alles einfällt, mein Freund!“ sagte der Frosch, neidisch auf den Mond schauend. „Wie hast du es bloß geschafft?“
Er kroch auf einen mit Moss bewachsenen Stein und sprang so hoch wie er nur konnte. Und plumpste auf den Pfad.
„So ein Pech!“ Er kroch wieder auf den Stein hinauf. Hundert Mal sprang er und wurde ganz müde: Sogar die Pfoten und der Rücken taten ihm weh. Er humpelte nach Hause, aber konnte sich nicht beruhigen.
Der gelbe Frosch lachte auf dem Himmel und der grüne Frosch hüpft und hüpft seit dem wie ein aufgezogenes Spielzeug und kann nicht aufhören. Irgendwann schafft er es – bis zum Himmel zu springen.
Übersetzt Agnes Gossen (Giesbrecht)
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